ELLENBERGER – unabhängig

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Absehbares Chaos auf der B8

Vorneweg: Die meisten Friedrichsfelder freuen sich darüber, dass die Caritas ihre Verwaltung von Dinslaken nach Friedrichsfeld auf das Gelände der ehemaligen Parkschule verlegt. Beim ersten Anhörungstermin in den Räumen der Parkschule habe ich – wohl als erster – auf das folgendes Problem hingewiesen: Die geplante Anbindung des Caritas-Geländes über die B8 wird möglicherweise zu einem regelrechten Verkehrschaos auf der B8 in Friedrichsfeld führen. Man muss kein diplomierter Verkehrsexperte sein, um vorherzusehen, dass nur ein einziger Linksabbieger unmittelbar hinter der Ampel in Stosszeiten einen Verkehrsstau verursachen wird. Untersagt man aber das Linksabbiegen, dann zwingt man die Caritas-Besucher aus Richtung Dinslaken zu einer Kreisfahrt über Spellener Straße, Wilhelmstraße, Poststraße und  B8 um dann nach rechts in die neue Einfahrt einzubiegen. Das wird kaum jemand machen. Also werden viele, statt dessen auf dem Parkplatz der Bäckerei Schollin wenden und so ebenfalls als Linksabbieger den Verkehr behindern.

Dabei ist alles ganz einfach, wenn man die Zufahrt zum Caritasgelände über den Eichenweg gestatten würde. Links- und Rechtsabbiegen an der Ampel ist problemlos möglich. Warum man diese Variante nicht verfolgt, blieb auf der Informationsveranstaltung unbeantwortet.

Caritas Zufahrt

Ebenso ist es für mich nicht zu verstehen, warum „Straßen NRW“, der geplanten Anbindung des Caritas-Geländes über die B8 zugestimmt haben soll, wo ansonsten Kreuzungen und Einfahrten zu Bundesstraßen fast überall aus Gründen des Verkehrsflusses vermieden werden. Mir drängt sich der Verdacht auf, dass man Straßen NRW die alternative Anbindung über den Eichenweg verschwiegen hat.

Ich erinnere hier öffentlich an die Querungsinsel an der Alten Hünxer Straße, wo man das Verkehrschaos von Seiten der Stadt seinerzeit nicht vorhergesehen hatte und die Querungsinsel nach wenigen Wochen kostenträchtig wieder entfernen musste (Rückbau der Querungshilfe). Es würde kaum jemand verstehen, wenn die Stadt erneut – trotz eindringlicher Vorwarnungen – in eine Fehlplanung stolpern sollte.

 

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Dieser Eintrag wurde am 22. Dezember 2018 von veröffentlicht.
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